Monika Blank

Friedrichshafen
 

Antrag: Kulturförderabgabe für Hoteliers

Zum Haushalt 2010/2011 haben wir u. a. folgenden Antrag gestellt:

Einführung einer Kulturförderabgabe für Hoteliers

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Voraussetzungen für die Erhebung einer Kulturförderabgabe für sog. gewerbliche Beherbergungsbetriebe zu schaffen.
Die Abgabe soll ab 1. Juli 2010 erhoben und im Verwaltungshaushalt gebucht werden.
Sie dient der Finanzierung der Kultur- und Heimatpflege und verhindert Kürzungen z. B. beim Seehasenfest, Kulturufer, Zeppelin Museum, Schulmuseum und anderen Einrichtungen.

Begründung:
Die Bundesregierung hat im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes eine Entlastung der Hoteliers bei der Mehrwertsteuer beschlossen, sie müssen nur noch 7 statt 19 % Mehrwertsteuer berechnen. Da die Kosten für das Wachstumsbeschleunigungsgesetz zu 50 % von der Bundesregierung auf die Kommunen abgewälzt wird, reagieren nun einige Städte (Köln, Stuttgart, Weimar) und wollen eine sog. Kulturförderabgabe einführen.

Rechenbeispiel:
Bei 450.000 Übernachtungen in gewerblichen Beherbergungsbetrieben pro Jahr in FN (ohne Jugendherberge und Camping) und einer Kulturförderabgabe in Höhe von 5 % auf einen angenommenen durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis von 50 Euro könnte die Stadt jährliche Mehreinnahmen von 1,125 Mio. Euro verbuchen und gezielt für die Förderung von Kunst und Kultur und damit als Infrastrukturmaßnahme für den Tourismus einsetzen.
Bei Einführung zum 01.07.2010 könnten für 2010 ca. 550.000 Euro verbucht werden.

Kalkulation für Hoteliers:
Durchschnittlicher Zimmerpreis: 50,00 Euro / Übernachtung (Netto)
bisher 19 % MwSt.: 9,50 Euro
nun 7 % MwSt.: 3,50 Euro
Differenz zugunsten Hotel: 6,00 Euro

Bei einer Kulturförderabgabe in Höhe von 5 % müsste der Hotelier pro Übernachtung von den 6 Euro Zusatzeinnahmen 2,50 Euro an die Stadt für Kulturförderung abgeben:

Durchschnittlicher Zimmerpreis: 50,00 Euro / Übernachtung (Netto)
zzgl. 7 % MwSt.: 3,50 Euro
zzgl. Kulturförderabgabe 2,50 Euro
verbleiben beim Hotel 3,50 Euro

Kalkulation bei 450.000 Übernachtungen à durchschnittl. 50 Euro:
Einnahmen Stadt Kulturförderabgabe (450.000 x 2,50 Euro): 1,125 Mio. / Jahr
Verbleibende Einnahmen bei Beherbergungsbetrieben: 1,575 Mio. / Jahr

Ergebnis: Mehrheitlich abgelehnt bei 11 Ja, 27 Nein, 1 Enthaltung.

Antrag: Internationales Stadtfest jährlich!

Zum Haushalt 2010/2011 haben wir u. a. folgenden Antrag gestellt:
Umschichtung der Mittel für Integrationsförderung zum Erhalt des jährlichen Internationalen Stadtfestes

Begründung:
Unter der Position „Programmmittel Integrationsförderung” sind als Platzhalter knapp 20.000 Euro eingeplant, die für mögliche Projekte bereitstehen sollen in Anlehnung an die ZU-Integrationsstudie von 2008. Bis heute kann die Verwaltung keine konkreten Projektvorschläge benennen.
Deshalb sollen die [...]

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Antrag: Bei BUND, NABU und ADFC nicht kürzen

Zum Haushalt 2010/2011 haben wir u. a. folgenden Antrag gestellt:
Keine Kürzung bei Vereinszuschüssen
Zuschüsse / Mitgliedsbeiträge bisher:
BUND Kluftern 500 Euro
BUND 2.560 Euro
NABU 2.560 Euro
ADFC 2.560 Euro
Begründung:
Die von der Verwaltung vorgesehene Kürzung dieser Vereinszuschüsse um 50 Prozent bringt nur eine geringfügige Ausgabeminderung von weniger als 4.000 Euro. Dem gegenüber steht eine massive Schwächung des bürgerschaftlichen Engagements, [...]

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Antrag: Mehr Geld für energetische Sanierungen

Zum Haushalt 2010/2011 haben wir u. a. folgenden Antrag gestellt:
Nachhaltig investieren in Kommunales Energiemanagement
Begründung:
Eine nachhaltige Haushaltsplanung zeichnet sich auch durch einen nachhaltigen Einsatz von Bewirtschaftungsmitteln für öffentliche Gebäude aus. Ziel muss sein, die in Friedrichshafen zum Teil erheblich überhöhten Energiekosten langfristig zu senken. Um dies zu erreichen, müssen Investitionen in energiesparende Technologien, Dämmsysteme, in erneuerbare [...]

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Antrag: Mehr Miete für ZF-Arena

Zum Haushalt 2010/2011 haben wir u. a. folgenden Antrag gestellt:
Miete von der Volleyball GmbH für Nutzung der ZF-Arena
Begründung:
Die Volleyball GmbH ist ein Wirtschaftsunternehmen, andere wirtschaftlich tätige Unternehmen müssen für die Nutzung der Halle ebenfalls Miete bezahlen. Aus Gründen der Gleichbehandlung soll von der Volleyball GmbH eine angemessene Miete verlangt werden. In anderen Kommunen sind Mietzahlungen [...]

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Antrag: Zuschuss an Verkehrsverein kürzen

Zum Haushalt 2010/2011 haben wir u. a. folgenden Antrag gestellt:
Zuschuss an den Verkehrsverein
Begründung:
Laut Beschluss des Gemeinderats vom 06.12.1999 werden die Einnahmen aus Hotelzimmervermittlung dem Verkehrsverein zu 100 % als Zuschuss gewährt.
Auf der Gegenseite entstehen der Stadt für die Hotelzimmervermittlung aber Kosten (Personal- und Sachkosten). Um davon wenigstens einen Teil zu finanzieren, soll der Verkehrsverein ab [...]

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Antrag: Sparen im Ailinger Wellenbad

Zum Haushalt 2010/2011 haben wir u. a. folgenden Antrag gestellt:
Wellenbad Ailingen - Reduzierung der Ausgaben für Einrichtung
Begründung:
Im Zuge der Generalsanierung sollen zahlreiche neue „Einrichtungsgegenstände” (Bänke, großflächige Liegen, Großsonnenschirme etc.) beschafft werden für 100.000 Euro.
Da jedoch bereits 2009 100.000 Euro zur Verfügung standen, sollen im Zuge der Haushaltskonsolidierung in 2010 nur noch 80.000 Euro für Einrichtung [...]

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Antrag: Zuschüsse für Lärmschutz

Zum Haushalt 2010/2011 haben wir u. a. folgenden Antrag gestellt:
Investitionszuschüsse für Schallschutzmaßnahmen
Begründung:
Die Stadt gewährt als Investitionszuschuss, als Maßnahme der lokalen Wirtschaftsförderung und der Gesundheitsvorsorge der von Lärm betroffenen Bevölkerung (Fluglärm, Straßenverkehrslärm) Zuschüsse für den Einbau von Lärmschutzfenstern.
Da die Lärmproblematik in Zukunft zunehmen wird und die Effekte der Zuschüsse für Wirtschaft und Gesundheit nur positiv zu [...]

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Antrag: Klimaschutz durch Energie sparen

Zum Haushalt 2010/2011 haben wir u. a. folgenden Antrag gestellt:
Investitionszuschüsse für Energiesparmaßnahmen
Begründung:
Die Stadt gewährt als Investitionszuschuss, als Maßnahme der lokalen Wirtschaftsförderung und als Klimaschutzmaßnahme Zuschüsse für energetisches Bauen und Sanieren (Programm “Klimaschutz durch Energie sparen”).
Das Verhältnis von Zuschüssen zu Investitionen im Jahr 2009 betrug 1:42, im langjährigen Mittel 1:31. Die Investitionen kommen überwiegend dem Handwerk [...]

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Antrag: Mehr Geld für den Radverkehr

Zum Haushalt 2010/2011 haben wir u. a . folgenden Antrag gestellt:

Einplanung von Mitteln für weitere Maßnahmen innerhalb des Radverkehrskonzepts
Begründung:
Die jährlichen Investitionen innerhalb des Radverkehrskonzepts wurden in den letzten Jahren - trotz guter Haushaltslage - bereits erheblich gekürzt. Das widerspricht der ursprünglichen Intention, mittelfristig ein sicheres und sinnvolles Radverkehrsnetz in Friedrichshafen zu schaffen, von dem nicht [...]

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