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	<title>Kommentare zu: Skandal im Sperrbezirk? Noch nicht, aber &#8230;</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<pubDate>Sun, 20 May 2012 05:18:32 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Helga</title>
		<link>http://www.monika-blank.de/2010/06/29/skandal-im-sperrbezirk-noch-nicht-aber/comment-page-1/#comment-176</link>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 16:21:10 +0000</pubDate>
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		<description>wenn ich dass so lese, hat keiner der hier Schreibenden eigene Erfahrungen gemacht, neben einer so genannten Wohnungsprostitution zu wohnen. Kinder können mit solchen Freiern Zuhältern, alkoholisierten Randalierern gar nicht erst im Aufzug stehen, es sind nicht die Frauen..selber sondern deren Besucher, die Türen stehen die ganze Nacht auf und wiederliche Männer oft alkoholisiert stehen vor anderen Wohnungstüren und warten bis die Frauen wieder frei sind...

WENN MENSCHEN NICHT SELBER BETROFFEN SIND; KÖNNEN SIE IMMER BLÖD DAHER SCHWÄTZEN::UND ES NICHT VERSTEHEN</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wenn ich dass so lese, hat keiner der hier Schreibenden eigene Erfahrungen gemacht, neben einer so genannten Wohnungsprostitution zu wohnen. Kinder können mit solchen Freiern Zuhältern, alkoholisierten Randalierern gar nicht erst im Aufzug stehen, es sind nicht die Frauen..selber sondern deren Besucher, die Türen stehen die ganze Nacht auf und wiederliche Männer oft alkoholisiert stehen vor anderen Wohnungstüren und warten bis die Frauen wieder frei sind&#8230;</p>
<p>WENN MENSCHEN NICHT SELBER BETROFFEN SIND; KÖNNEN SIE IMMER BLÖD DAHER SCHWÄTZEN::UND ES NICHT VERSTEHEN</p>
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	<item>
		<title>Von: Wolfgang R.</title>
		<link>http://www.monika-blank.de/2010/06/29/skandal-im-sperrbezirk-noch-nicht-aber/comment-page-1/#comment-137</link>
		<dc:creator>Wolfgang R.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 17:35:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe nicht, warum kleine Wohnungsbordelle ein Problem für Kinder unieJugendliche sein könnten? 

Die kriegen doch nichts mit, wenn das Thema nicht von Erwachsenen ständig hochgespielt wird. 

Von der Sexarbeit bekommt doch der Nachbar nichts mit, die negativen Vorstellungen spielen sich doch nur in den Köpfen der "Verbanner" ab.

Berlin hat 60 Jahre lang sehr gute Erfahrungen ohne Sperrgebiete gemacht - teilweise hat die Hausgemeinschaft nicht mal gemerkt, dass eine Wohnung für die Sexarbeit genutzt wurde.

Die Zeiten der Betriebe mit roten Blinkherzen in den Fenstern sind doch vorbei - die Kunden und AnbieterInnen wollen doch nicht auffallen.

Die Genehmigung von grösseren Bordellen kann doch auch übers allgemeine Baurecht geregelt werden, so wie der Bau von Grossdiskotheken auch.

Wenn die Bewohner von allgemeinen Wohngebieten merken, dass sie von der Sexarbeit nichts merken und dass SexarbeiterInnen keine kriminellen, drogensüchtige Mitmenschen sind, dann können gerade Heranwachsende lernen, dass die Darstellung der Sexarbeit in Medien und in Köpfen manch älterer Bürger nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe nicht, warum kleine Wohnungsbordelle ein Problem für Kinder unieJugendliche sein könnten? </p>
<p>Die kriegen doch nichts mit, wenn das Thema nicht von Erwachsenen ständig hochgespielt wird. </p>
<p>Von der Sexarbeit bekommt doch der Nachbar nichts mit, die negativen Vorstellungen spielen sich doch nur in den Köpfen der &#8220;Verbanner&#8221; ab.</p>
<p>Berlin hat 60 Jahre lang sehr gute Erfahrungen ohne Sperrgebiete gemacht - teilweise hat die Hausgemeinschaft nicht mal gemerkt, dass eine Wohnung für die Sexarbeit genutzt wurde.</p>
<p>Die Zeiten der Betriebe mit roten Blinkherzen in den Fenstern sind doch vorbei - die Kunden und AnbieterInnen wollen doch nicht auffallen.</p>
<p>Die Genehmigung von grösseren Bordellen kann doch auch übers allgemeine Baurecht geregelt werden, so wie der Bau von Grossdiskotheken auch.</p>
<p>Wenn die Bewohner von allgemeinen Wohngebieten merken, dass sie von der Sexarbeit nichts merken und dass SexarbeiterInnen keine kriminellen, drogensüchtige Mitmenschen sind, dann können gerade Heranwachsende lernen, dass die Darstellung der Sexarbeit in Medien und in Köpfen manch älterer Bürger nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sexworker</title>
		<link>http://www.monika-blank.de/2010/06/29/skandal-im-sperrbezirk-noch-nicht-aber/comment-page-1/#comment-136</link>
		<dc:creator>Sexworker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 14:14:26 +0000</pubDate>
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		<description>Danke dass sie Sexwork als freien Beruf bezeichnen. So sehen es auch viele Frauen, Männer und Transsexuelle in der Prostitution aufgrund der höchstpersönlichen, individuell inszenierten, intim erotischen Dienstleistung.

Leider hat sich das noch nicht herumgesprochen und ist keinesfalls mit dem ProstG bereits durchgesetzt oder anerkannt. Dann gäbe es auch gar kein Niederlassungsproblem in Wohngebieten, wo sich Fußpfleger, Physiotherapeuten oder Zahnärzte problemlos ansiedeln könnten, die jedoch im Vergleich zu einer Praxis mit nur wenigen SexarbeiterInnen, viel mehr Autoverkehr generieren können.

Doch die Erscheinungsformen der Prostitution sind höchst unterschiedlich und vielfältig (Diversity) und Generallösungen ohne Einzelfallprüfung des konkreten Betriebes mit seinen flexiblen, gutbezahlten Sexworker-Arbeitsplätzen vielfach menschenrechtlich durchaus fragwürdig.

Zumindest auf eine Spezialfall-Einigung, scheinen sie sich ja zu freuen. Ein Verbot für einen gar nicht bestehenden Straßenstrich. Solche symbolische Verbots-Politik gegen gesellschaftliche Randgruppen scheint sich am einfachsten fabrizieren zu lassen. Welcher Politiker vermutet schon unter out-door Sexworkern und Paysexkunden sein eigenes Klientel. Sicher genausowenig wie Prostitutionsgegner, Opferschützer und Gender-Politiker vom leitenden schwedischen Polizeibeamten und Prostitutionsgegner Göran Lindberg Verstrickung in Zuhälterei, Prostitution und Mißbrauch Minderjähriger zu erwarten war.

Wichtig ist daher, daß Politik und Exekutive das erotisch-ängstlich aufgeladene Thema Sex gegen Geld nichtverurteilend im Sinne von Lebensweisenakzeptanz bearbeiten und zu regeln versuchen. Und zwar in Mitsprache und mit Mitentscheidungsmöglichkeiten der Betroffenen ArbeiterInnen und derjenigen die faire und sichere Arbeitplätze schaffen (Inklusion).

Sexworker Forum
Gewerkschaft der Sexworker in A - CH - D.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke dass sie Sexwork als freien Beruf bezeichnen. So sehen es auch viele Frauen, Männer und Transsexuelle in der Prostitution aufgrund der höchstpersönlichen, individuell inszenierten, intim erotischen Dienstleistung.</p>
<p>Leider hat sich das noch nicht herumgesprochen und ist keinesfalls mit dem ProstG bereits durchgesetzt oder anerkannt. Dann gäbe es auch gar kein Niederlassungsproblem in Wohngebieten, wo sich Fußpfleger, Physiotherapeuten oder Zahnärzte problemlos ansiedeln könnten, die jedoch im Vergleich zu einer Praxis mit nur wenigen SexarbeiterInnen, viel mehr Autoverkehr generieren können.</p>
<p>Doch die Erscheinungsformen der Prostitution sind höchst unterschiedlich und vielfältig (Diversity) und Generallösungen ohne Einzelfallprüfung des konkreten Betriebes mit seinen flexiblen, gutbezahlten Sexworker-Arbeitsplätzen vielfach menschenrechtlich durchaus fragwürdig.</p>
<p>Zumindest auf eine Spezialfall-Einigung, scheinen sie sich ja zu freuen. Ein Verbot für einen gar nicht bestehenden Straßenstrich. Solche symbolische Verbots-Politik gegen gesellschaftliche Randgruppen scheint sich am einfachsten fabrizieren zu lassen. Welcher Politiker vermutet schon unter out-door Sexworkern und Paysexkunden sein eigenes Klientel. Sicher genausowenig wie Prostitutionsgegner, Opferschützer und Gender-Politiker vom leitenden schwedischen Polizeibeamten und Prostitutionsgegner Göran Lindberg Verstrickung in Zuhälterei, Prostitution und Mißbrauch Minderjähriger zu erwarten war.</p>
<p>Wichtig ist daher, daß Politik und Exekutive das erotisch-ängstlich aufgeladene Thema Sex gegen Geld nichtverurteilend im Sinne von Lebensweisenakzeptanz bearbeiten und zu regeln versuchen. Und zwar in Mitsprache und mit Mitentscheidungsmöglichkeiten der Betroffenen ArbeiterInnen und derjenigen die faire und sichere Arbeitplätze schaffen (Inklusion).</p>
<p>Sexworker Forum<br />
Gewerkschaft der Sexworker in A - CH - D.</p>
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